Mehr Qualität und Innovationsfähigkeit

|   Kreis Borken

Für das hundertprozentige Urlaubserlebnis: Mit gleich zwei Projekten stärkt der Münsterland e.V. die Innovationsfähigkeit und die Qualität der touristischen Betriebe und Organisationen im Münsterland. In der Kulturschmiede Greven stellte er heute Nachmittag etwa 60 touristischen Akteuren neue Angebote und Möglichkeiten vor, den eigenen Betrieb nach vorne zu bringen und damit langfristig mehr Urlauber in die Region zu locken.

„Qualität im Service und in der Infrastruktur gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Tourismus und zu den dringendsten Baustellen“, betonte Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte des Münsterland e.V. „Auch vor dem Hintergrund einer neuen ‚Marke Münsterland‘, die momentan entwickelt wird, müssen wir die Aufenthaltsqualität weiter erhöhen, damit Touristen uns wahrnehmen und gerne wiederkommen.“

Die beiden EFRE-Förderprojekte „Landesweite touristische Innovationswerkstatt“ und „Qualitätsmanagement in der Destination Münsterland“ fördern insbesondere den Austausch zwischen Touristikern und Betrieben, wie Hotel- und Gastgewerbe oder Freizeiteinrichtungen. „Nur durch konsequente Zusammenarbeit und Netzwerke können wir uns als Region geschlossen vermarkten und unseren Service verbessern. Der einzelne Betrieb profitiert aber auch: Ein kleines Hotel kann sich zum Beispiel durch eine Kooperation mit einem Kanuverleih im Nachbarort von anderen abheben und erschließt sich so neue Zielgruppen“, erklärt Projektmanagerin Katharina Winter.

Neben einer Qualitätssteigerung im Service ist ein weiteres Hauptziel, die Qualität der Infrastruktur zu steigern – das heißt konkret, Rad- und Reitwege zu verbessern, um die Region wettbewerbsfähiger zu machen. Es soll ein Planungs- und Serviceinstrument entstehen, das optimale Möglichkeiten bietet, gemeinsam die Infrastruktur für Radfahrer und Reiter voranzubringen und dauerhaft auf hohem Standard zu erhalten. Mittelfristig soll dies zu weiter steigenden Tourismuszahlen und einer Erhöhung der Wertschöpfung, vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen der Region führen.

Bei der Veranstaltung stellte der Münsterland e.V. den Teilnehmern Workshops zu bereits entwickelten Top-Themen vor. „Ganz oben steht das Thema Innovation“, betont Cornelia Bäumer, Projektreferentin der Innovationswerkstatt. „Wir wollen touristische Betriebe in die Lage versetzen, neue Trends aufzugreifen und daraus Produkte und Serviceleistungen zu entwickeln.“ Neben den Projektvorstellungen inspirierte Marketing-Consultant Martin Schmitz mit dem Thema „Innovation vs. Qualität war gestern – was das Münsterland von Apple, Tesla und Heino lernen kann“.

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