Lüntener Heimatfreunde blicken zurück

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Der Heimatverein Lünten hatte zur Jahreshauptversammlung in den Saal Vrenegor mit anschließendem Unterhaltungsprogramm geladen. Dazu konnte die Vereinsvorsitzende Christel Höink knapp 80 Teilnehmer begrüßen. Die Regularien wie Jahresrückblick, Kassenbericht sowie Berichte der einzelnen Fachgruppen wurden lebendig vorgetragen.

Die Naturkindergruppe unter der Leitung von Annette Sicking und Stefanie und Christian Seeler haben von ihrer Frühjahrs- und Herbstveranstaltung sowie der Hüttenbauaktion berichtet. Alle Aktionen fanden einen großen Zuspruch, sie bedankten sich für die Unterstützung und Spenden. Die Tanzgruppe mit Margret Hoffschlag und der Tanzlehrerin Rita Levering warb für die Erhaltung der alten Gesellschaftstänze, aber auch der gesundheitlichen Aspekt komme in dieser Gruppe nicht zu kurz.

Der Geschichtsarbeitskreis steht unter Leitung von Maria Steinhoff und Heinrich Ahler, die den  historischen Kalender 2018 mit Günter Albers erarbeitet haben. Der Kalender ist an der Sparkasse, bei Elektro Wöhrmann und bei der Bäckerei Ibing für fünf Euro erhältlich. Der Geschichtsarbeitskreis bietet eine regelmäßige Sprechstunde an - jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr im Pfarrheim. Die Mitglieder freuten sich stets über alte Bilder, Dokumente und Totenbildchen. Aus der Fachgruppe Dorferneuerung mit Theo Humberg und Hermann Hildering berichtete Winfried Schroer.

Die Radfahrgruppe unter der Regie von Josef Busch organisierte im Sommer monatliche Radtouren durch die heimische Natur, eine große Tagestour in die Baumberge schloss die Radtoursaison ab. Der zweite Vorsitzende Hermann Hildering lobte den Vetelloabend, leider habe die Apfelpressung abgesagt werden müssen. Er sprach von dem „Müllproblem“ an den zehn Ruheplätzen rund um Lünten, die er in Ordnung hält. Ein Dank ging auch an Angelika Baumeister (Schriftführerin),  Mathilde Wisseling und Gerd Hoffschlag sowie alle Lüntener, die den Heimatverein auf eine oder andere Art unterstützen.

Alle Besucher warteten  gespannt auf den Auftritt von Tante Gertrud. Tante Gertrud begeisterte das Publikum mit Temperament und Komik. Nach über einer Stunde voller Komik und Wortwitz verwandelte sich Tante Gertrud plötzlich in Andrea, wie die Künstlerin im wahren Leben heißt. Sie stamme aus einer Zirkusfamilie, ihr Vater habe lange im Zirkus Sarrasani gearbeitet, sagte sie. Sie habe noch acht Geschwister und sei in einem Zirkuswagen geboren worden. Dann ließ „Andrea“ die Gäste an ihrem persönlichen Schicksal teilhaben. Nach dem Tod ihres Mannes habe die Show weitergehen müssen. Dabei habe sie sich an einem Lied von Katja Ebstein („Theater, Theater“) orientiert, indem es heißt: „Sie sind König, Bettler, Clown im Rampenlicht, doch wie`s tief in ihnen aussieht, sieht man nicht.“ Mit großem Applaus wurden Andrea und Tante Gertrud gleichzeitig verabschiedet.

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