Jannis Oing von Trial-WM in China zurück

|   Stadtlohn

Mit vielen Erfahrungen und einem 16. Platz ist Jannis Oing von den UCI Trials Urban Games, den Trial-Weltmeisterschaften, aus China zurückgekehrt. Es gab für den Stadtlohner dabei nicht nur sportliche Hindernisse zu überwinden.

„Wie sind einen komplett neuen Wettkampfmodus gefahren, bei dem man nun Punkte sammelt und nicht mehr Strafpunkte bekommt. Nun bekommt man für jedes Hindernis, welches man fehlerfrei überwindet, Pluspunkte, die nachher gewertet werden“, berichtet der Student. Im ersten Wettkampf erreichte Oing den 16. Platz. „Die ersten beiden Sektionen liefen sehr gut, in der dritten scheiterte ich aber gleich am ersten Hindernis und konnte so in der Sektion keine weiteren Punkte sammeln.“ Auch die letzte Sektion in der Runde lief nicht optimal – hier rutschte er am zweiten Hindernis ab. Insgesamt sammelte der 19-Jährige in Runde eins 110 Punkte. „In Runde zwei lief es besser für mich. Hier konnte ich in den beiden Sektionen, die in Runde eins nicht so gut geklappt haben, 30 und 40 Punkte einfahren. 60 sind pro Sektion maximal möglich. Zwei weitere Sektionen in Runde zwei liefen genauso gut wie in Runde eins - und in einer Sektion konnte ich nur zehn Punkte weniger erfahren, sodass ich dort nur 20 Punkte hatte und insgesamt auf 160 Punkte in Runde zwei kam“, erklärt Oing. In Runde drei konnte er sich noch einmal steigern und erfuhr dort 180 Punkte.

„Insgesamt bin ich mit meinem Wettkampf sehr zufrieden, auch wenn es mich ärgert, dass ich am Anfang so viele Punkte liegen gelassen habe und somit mein persönliches Ziel, die Top 15, um nur zehn Punkte verfehlt habe. Wenn Runde eins sowie Runde zwei oder drei geklappt hätten, wäre auch der zwölfte Platz möglich gewesen. Die Sektionen waren gut aufgebaut und sehr anspruchsvoll“, war der Stadtlohner zufrieden.

Abseits des Parcours musste sich Oing an eine „komplett andere Kultur“ gewöhnen. „Verkehr, Essen, Smog – das waren ganz neue Erfahrungen.“ Außerdem hatten die Sportler zu Beginn auch Probleme, Trainingsmöglichkeiten zu finden, da das Warmup erst ab Mittwoch geöffnet war. „Mit der Zeit wurden aber einige ‚Spots‘ bekannt, wo sich die Trialer verschiedenster Nationen dann zum trainieren trafen.“

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