IHK-Präsident besucht Regionalausschuss

|   Kreis Borken

„So positiv die wirtschaftliche Lage gerade im Kreis Borken auch ist, sie darf nicht dazu führen, sich auszuruhen“, unterstrich Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, vor den Unternehmerinnen und Unternehmern im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Borken, der bei der Grunewald Unternehmensgruppe in Bocholt tagte. Denn Digitalisierung, Demografie und Internationalisierung veränderten derzeit die Weltwirtschaft rapide.

Lobende Worte fand der IHK-Präsident für den Gastgeber der Sitzung: „Grunewald steht als Beispiel für die wahren Hidden Champions in Nordrhein-Westfalen, die sich längst nicht mehr nur an Rhein und Ruhr befinden, sondern auf höchsten technologischen Niveau auch im westfälischen Landesteil produzieren.“ Das Unternehmen mit Stammsitz Bocholt stellt Werkzeuge und Formen her. Der Betrieb entwickelt und optimiert metallische Bauteile und Kunststoffkomponenten von der Konstruktion über den Prototypenbau bis hin zur Serienproduktion, unter anderem für Kunden aus der Automobil- und Flugzeugindustrie und dem Maschinenbau.

Hüffer warnte aber auch vor falscher Bescheidenheit. Es sei für die Zukunft der Region von großer Bedeutung, deren Stärken auch selbstbewusst zu kommunizieren. Einen Punkt, den Anja Meuter, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Borken, direkt aufgriff. „Wenn wir für Fachkräfte und Unternehmen gleichermaßen als eine interessante Region wahrgenommen werden wollen, müssen wir dies auch klar kommunizieren“, unterstrich Meuter die Bedeutung eines einheitlichen Regionalmarketings für das Münsterland und ergänzte: „Wenn es uns gelingt, die Qualitäten des Wirtschaftsstandortes und die Vorzüge unseres Lebensraumes in Einklang zu bringen und dies gemeinsam nach außen darzustellen, dann sind wir für die Zukunft bestens gerüstet.“

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