Gesamtschule belebt Schullandschaft

|   Ahaus

2012 haben sich die politischen Gremien für eine Gesamtschule am Schulzentrum Vestert entschieden. Eine Gesamtschule, so die damaligen Überlegungen, sei für die Schullandschaft in Ahaus besser als eine Sekundarschule ohne Oberstufe. 2013 ging die Gesamtschule Ahaus dann mit dem neuen Schuljahr im Herbst an den Start. Nicht nur die Veränderung der Schullandschaft, sondern auch die räumlichen Anforderungen für die Inklusion, erforderten umfangreiche Investitionen in das doch in die Jahre gekommene Schulgebäude. Einen großen finanziellen Teil der Sanierung trägt die Stadt Ahaus, kann aber auch Landesmittel aus der Schulpauschale verwenden.

Aber wie hilft der Bund den Kommunen? Diese Frage erörtert derzeit die SPD-Bundestagsabgeordnete Arndt-Brauer, die mit ihrer schon traditionellen Sommertour im Wahlkreis unterwegs ist. Mit den verschiedensten Programmen profitieren auch die Stadt Ahaus und verschiedene Ahauser Einrichtungen von der finanziellen Unterstützung des Bundes. Initiiert vom Bundesumweltministerium hat Ahaus so von der Nationalen Klimaschutzinitiative (KSI) für die Sanierung der Innenbeleuchtung von Sporthallen und Schulen rund 150.000 Euro erhalten. Davon allein für die energetische Optimierung der Beleuchtung an der Gesamtschule Ahaus rund 111.500 Euro.

Gemeinsam mit Ahauser SPD-Kommunalpolitikern und in Begleitung der Bürgermeisterin Karola Voß, ließ sich Arndt-Brauer von Margot Brügger, der Gesamtschulleiterin, die bereits fertiggestellten Räume sowie die nächste Planung erläutern. Dass schon sehr viel gemacht wurde, zeigte sich den Gästen bereits im großzügigen neuen Lehrerzimmer. Große Räume mit bodentiefen Fensterelementen bringen viel Helligkeit. „Wir haben besonderen Wert auf einen gemeinsames Lehrerzimmer gelegt“, betonte Brügger, die getrennte Lehrerzimmer für verschiedene Jahrgangsstufen nicht optimal findet. Die Fassade wurde bereits zu großen Teilen energetisch saniert, der Verwaltungstrakt fertig gestellt, die Gebäude kernsaniert, Technik, EDV etc. auf den neuesten Stand gebracht. Auch die neue LED-Beleuchtung, für die die KSI-Förderung in Anspruch genommen wurde, reduziert den Energieverbrauch enorm.

„Eine tolle Schule“, lobte Arndt-Brauer abschließend und sieht auch die Förderung vom Bund gut angelegt. „Über 1.400 Projekte und Einzelmaßnehmen wurden von der KSI gefördert“, freut sich die Abgeordnete über das Engagement in den Kommunen und Unternehmen, um den Klimaschutz voranzubringen.

 

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