Feuerwehr probt für den Ernstfall

|   Vreden

Für den Ernstfall probte die Freiwillige Feuerwehr Vreden auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage. Für eine gemeinsame Zugübung aller Gruppen des Löschzuges Vreden Stadt war das Gelände der alten Kläranlage ein geeigneter Übungsort.

Das Regenüberlaufbecken und das Nachklärbecken waren für die Übung ausgesucht worden. Auf der Mitte des Nachklärbeckens saß eine Puppe, die ein vermisstes Kind darstellen sollte und über die Drehleiter gerettet werden musste. Zusätzlich wurde das Schlauchboot einsatzbereit gemacht. Eine weitere Puppe stellte eine erwachsene Person dar, die ins Regenüberlaufbecken gefallen und am Bein verletzt war. Unter schweren Atemschutz und Absturzsicherung stieg der Löschtrupp in das circa fünf Meter tiefe Becken, um die verletze Person zu bergen.

Das Gelände der alten Kläranlage ist durch einen Zaun gegen unbefugtes Betreten gesichert. Daher mussten die ersten Einsatzkräfte über eine Leiter das Gelände erreichen, um es zu erkunden. Der herbeigerufene Bereitschaftsdienst des städtischen Abwasserbetriebes öffnete das Tor, damit die Einsatzwagen auf das Geländes fahren konnten. Mit der Rettung der beiden Personen wurde die Übung erfolgreich beendet.

Auf Nachfrage erläuterte Jörg Brügging, Leiter des Klärwerks Vreden, dass das alte Nachklärbecken beim Rückbau der Kläranlage als sogenanntes „Havariebecken“ für eventuell auftretende Störfälle stehen gelassen wurde. Er war gerne bereit, das Gelände für diese besondere Übung für die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.

 

 

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