Elf Rasern drohen Fahrverbote

|   Kreis Borken

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 10.08.2017 - 16.08.2017 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 32 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der  Überprüfung der  24.747 Fahrzeuge fest, dass 7 Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. Elf  Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 1.732 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 218 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 1.514 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest: 

Verkehrsdienst Gruppe Süd: -            Keine Messung -          außerorts bei max.

zulässigen 50 km/h mit gemessenen 109 km/h in Bocholt auf der Alfred-Flender-Straße

Verkehrsdienst Gruppe Nord: -          innerorts bei max. zulässigen 50

km/h mit gemessenen 82  km/h in Gronau  auf der Enscheder Straße -

außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 145 km/h in Ahaus-Alstätte auf der L 560

Am vergangenen Wochenende führten die Beamten des Verkehrsdienstes auf der B 474 in Legden und der L 560 in Ahaus-Alstätte Geschwindigkeitskontrollen durch, bei denen Motorradfahrer besonders im Blickpunkt standen. Elf Motorradfahrer (und damit 15 Prozent der gemessenen Motorradfahrer) waren zu schnell unterwegs. Die bereits erwähnte Geschwindigkeitsüberschreitung auf der L 560 (145 km/) ist einem 37-jährigen Motorradfahrer aus Enschede zuzurechnen. (OTS)

 

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