"Dodgeball Beach Cup 2018" wirft erste Schatten voraus

|   Stadtlohn

Der Termin steht: Vom 9. bis 12. August 2018 gibt es die zwölfte Auflage des „Dodgeball Beach Cups“ (DBC). Und diese wird erneut am Flugplatz organisiert. Das können die Veranstalter nach einer ersten Manöverkritik zur Premiere bekanntgeben. Das Konzept dort sei langfristig ausgelegt.

Der Schritt dorthin sei der „absolut richtige“ gewesen, zeigten sich Hendrik Kemper und Martin Bienhüls, die den DBC mit Martin Ellerkamp veranstalten, im Gespräch in ihrer Idee bestätigt: „Alles sauber gelaufen.“ Das positive Feedback sei auch der Lohn für die ein Jahr dauernde intensive Vorbereitungsarbeit gewesen. Eine spürbare Erleichterung – trotz der widrigen Bedingungen gerade am Samstag. „Wir gewinnen dem doch noch etwas Gutes ab: Wir wissen nun, wie die Leute bei Regen ticken. Und wir im Team mussten uns einer besonderen Herausforderung stellen“, berichtet Hendrik Kemper. Dass dadurch das Kernelement, das Dodgeball-Turnier, „ein wenig ins Wasser gefallen“ sei, sei schade, aber nun mal nicht zu verhindern gewesen. Dass Dodgeball auch künftig das zentrale Element bleiben wird, das bestätigt Martin Bienhüls. „Wir wollen sogar den Fun-Charakter ausbauen, da denken wir vor allem an den Fashion Award. Es ist faszinierend, wie viel Energie die Teams in die Vorbereitung ihres Auftritts stecken“, freue sich Kemper, dass immer mehr Frauen teilnehmen. Das komme insgesamt der Idee vom „Karneval im Sommer“ immer näher.  

Festhalten werde man auch am „Wachstum mit Augenmaß“, das habe sich in den elf Jahren bewährt. Auch 2018 würden 160 Mannschaften an den Start gehen. Diese könnten sich schon im Herbst an der Pre-Registration beteiligen, zeitnah, wohl um den Jahreswechsel, sollen die Teilnahmezusagen gegeben werden. „Dann haben alle Planungssicherheit“, so Bienhüls. Insgesamt habe man nun eine „Größe erreicht, mit der man erst mal arbeiten“ könne. Die Investitionen am Areal hätten sich ausgezahlt, so auch die in die Drainage. Es gelte nun vielmehr, an „Stellschrauben zu drehen“, Dinge im Detail zu optimieren. „Da nehmen wir die Wünsche und die konstruktive Kritik unserer Gäste auf und setzen diese bestmöglich um“, seien auch Neuerungen wie der „Secret Garden“ oder das Food Truck Festival aus Anregungen der Besucher entstanden. Kemper weiter: „Tolle Rückzugsmöglichkeiten gerade für die Teams, die schließlich am gesamten Wochenende bei uns sind. Und wir haben vielen junge, lokalen DJs eine attraktive Plattform ermöglicht, von einigen werden wir noch viel hören.“ Auch das DodgeVille lasse sich weiter optimieren.

Verbesserungspotenzial habe man schon bei der Lage und Organisation der Haltestellen für die Shuttle-Busse erkannt, grundsätzlich hätte sich diese Einrichtung absolut bewährt. Man überlege womöglich, den Shuttle-Verkehr gar nach Vreden oder Südlohn/Oeding auszubauen. „Wie am Gelände auch werden wir dort mit Rücksicht auf die Nachbarn Lösungen finden“, so Martin Bienhüls. Die Organisatoren sind selbst auf vielen Festivals unterwegs und tragen Eindrücke zusammen. Die Tagesveranstaltung werde weiter im Sinne eines Familienevents kostenlos bleiben, gerade für die Teams könne man sich vorstellen, attraktive Gesamtpakete zusammenzustellen.

Immer noch beeindruckt zeigten sich Bienhüls und Kemper stellvertretend für das große Team vom Rückhalt in der Stadt. „Unterstützung gibt es von allen Seiten. Da entwickelt sich eine Eigendynamik, die wohl auch nur in der ländlichen Region möglich ist. Alle stehen spürbar hinter dem ‚Dodgeball Beach Cup*, einer Marke für Stadtlohn. Das Netzwerk der kurzen Wege zwischen Stadt, Unternehmen oder auch Sponsoren, um nur einige zu nennen, lebt. Und wird von den Bürgern mitgetragen“, brachte Bienhüls auch noch einmal die Rückmeldung aus dem Rathaus und vom Bürgermeister zum Ausdruck. Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden sei reibungslos. „Das bestätigt und motiviert uns zugleich“, so Hendrik Kemper.

• www.dodgeball-beachcup.de

« Zurück zur Übersicht
Ein Angebot aus dem Medienhaus Lensing