Dienstleistungszentrum Gaxel nimmt Formen an

|   Vreden

Einstimmig hat der Rat die verschiedenen Beschlüsse und Kenntnisnahmen zu den Planungen für das grenzüberschreitende Dienstleistungszentrum in Gaxel beschlossen. Zunächst wurden die Ratsmitglieder über den Sachstand zur landesplanerischen Abstimmung informiert. Es wurde ein planerischer Kompromissvorschlag erarbeitet. Dieser basiert auf der inhaltlichen und räumlichen Verknüpfung des geplanten Dienstleistungszentrums mit dem Industriegebiet Gaxel, das perspektivisch zu einem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet weiterentwickelt werden soll.

Anschließend wurde der Aufstellungsbeschluss für die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes 2030 im Bereich südlich des Industriegebietes Gaxel behandelt. Dabei geht es um die südliche Erweiterungsfläche des Industriegebietes Gaxel. Dieses Konzept ist auch Grundlage für den Antrag auf Änderung des Regionalplanes.

Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum Gaxel“ wird Planungsrecht zur Errichtung des Dienstleistungszentrums erreicht. Für das geplante Gebäude mit einer Grundfläche von rund 600 qm, welches direkt auf der Grenze errichtet werden soll, ist auf deutscher Seite hinsichtlich der Art der baulichen Nutzung ein eingeschränktes Gewerbegebiet vorgesehen, in dem nur Büro-/Verwaltungsgebäude zugelassen werden sollen.

Abschließend wurde die gemeinsame Machbarkeitsstudie von Sweco, Strick-Steuerberater & Rechtsanwälte sowie Heisterborg-Internationale Steuerberater vorgestellt, die durch Mittel des Programms INTERREG VA gefördert wurde. Die Büros haben durch Untersuchungen ausfindig gemacht, wie das Projekt am besten realisiert werden kann und auf welche Weise eine bestmögliche Zusammenarbeit zu erreichen ist.

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