"Das Miteinander fördern"

Erstellt von Silke Sandkötter | |   Stadtlohn

„Auf dem Weg der Integration das Miteinander fördern.“ Bürgermeister Helmut Könning brachte es im Rahmen eines Pressegespräches auf den Punkt. Das Miteinander steht im Mittelpunkt der dritten Auflage des Festes der Kulturen, das am morgigen Sonntag, 24. September, im Rahmen des  Stadtlohner Herbestes von 12 bis 18 Uhr zwischen Rathaus und Kirche stattfindet. Vertreter aus Gruppen, Vereinen, Kirchen, Schulen, Gemeinden, Inititativen stellten das Programm des Festes, das Teil der deutschlandweit stattfindenden Interkulturellen Woche ist, in der Vorwoche im Rathaus vor. Und um es gleich vorweg zu nehmen: In Stadtlohn wird Vielfalt gelebt. Nicht anders lässt sich das umfangreiche Programm und die Liste der Mitwirkenden (siehe Kasten) erklären, die sich beteiligen: „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Veranstaltung bereits zum dritten Mal stattfindet“, weiß Bürgermeister Könning. Wie vielfältig Stadtlohn ist, das erklärte auch Michelle Cannoletta, die die Veranstaltung gemeinsam mit Philipp Winhuysen moderieren wird. „In der Losbergsschule sind 28 Nationen vertreten, die sich auf insgesamt 174 Schülerinnen   und Schüler verteilen“, berichtet Cannoletta, die an der Schule als Sozialpädagogin und Fachkraft für Integration und Interkulturalität tätig ist. Grund genug, dass sich die Losbergschule am Fest der Kulturen mit dem Thema „Menschenrechte“ beteiligen wird.   

„Begegnung schaffen und Vorurteile abschaffen“, das ist einer der wichtigen Punkte des Festes. Das Programm bietet dazu viele Möglichkeiten. "Seit Ende des vergangenen Jahres sind wir mit den Vorbereitungen der Veranstaltung beschäftigt“, so Martin Auras vom Organisationsteam. Zum dritten Mal wird das Fest der Kulturen an den Stadtlohner Herbst angekoppelt. „Das hat sich als eine gute Kombination für alle Beteiligten erwiesen“, so Auras weiter. 

Eröffnet wird das Bühnenprogramm um 12 Uhr von Bürgermeister Helmut Könning. Danach gibt es verschiedene Aufführungen. So wird beispielsweise die Tanzgruppe der  türkischen Moschee auftreten. Auch eine syrische Tantgruppe wird teilnehmen. Die Flüchtlingshilfe stellt ihre Arbeit vor, es gibt einen „Interkulturellen Talk“. Hier berichten Menschen beispielsweise über ihre Erfahrungen, wie es ist, wenn man in Deutschland ankommt. Welche Hürden warten auf Flüchtlinge und was ist überhaupt der Unterschied zwischen Duldung, Aufenthaltsgenehmigung und  Asylrecht?  Neben einem Unterhaltungsprogramm wird es also auch viele Informationen geben, die zur Aufklärung und zum gegenseitigen Verständnis beitragen. Zudem gibt es mehrere Kirchturm- und Kirchenführungen an diesem Tag. „Das ist unser Beitrag zur Interkulturellen Woche“, so Rudolf Kleyboldt von der Kirchengemeinde St. Otger. „Die Menschen sollen auch im Glauben ein Stück Heimat in Stadtlohn finden“, so Kleiboldt weiter. Und das gilt religionsübergreifend, denn zum Abschluss der Veranstaltung gibt es um 17.15 Uhr ein Interkulturelles Friedensgebet.
Die Ausstellung „Willkommen - Egal wo du herkommst“, wird zudem in der Kirche gezeigt. Kulinarische Spezialitäten aus vielen Ländern runden das Angebot ab.  Dringend gesucht werden übrigens noch Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtligshilfe engagieren wollen. Beim Fest der Kulturen können Interessierte sich am Stand informieren. 
 

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