Kleinbus für die Flüchtlingshilfe gestiftetMittwoch, 06. Januar 2016

Ein achtsitziger Kleinbus Citroën Jumper für die Flüchtlingshilfe: Spendenübergabe von Chefarzt Dr. Jörn Witt und Marketingmanagerin Esther Grävemäter vom Prostatazentrum Nordwest in Gronau an Jürgen Rave (links) vom Roten Kreuz im Kreis Borken. Fotos: DRK

Die Spendenbereitschaft von Schülern, Organisationen, vielen ehrenamtlichen Helfern und anderen Gruppen im alten Jahr war immens. Dafür bedankt sich das Rote Kreuz im Kreis Borken in seinem Pressedienst. Eine Einzelspende habe das Ganze noch gekrönt, sagte Jürgen Rave, seit Mitte des vergangenen Jahres für Flüchtlinge im Kreis Borken unterwegs und Geschäftsbereichsleiter Nationale Hilfsgesellschaft beim Roten Kreuz: Chefarzt Dr. Jörn Witt und Marketingchefin Esther Grävemäter übergaben für das Prostatazentrum Nordwest Gronau zum Jahreswechsel eine anteilige 7500-Euro-Spende für einen Kleinbus der Marke Citroën Jumper.

„Wir sind international und natürlich auch regional tätig. Und angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation reifte bei uns im Kollegenteam schnell die Ansicht, etwas für die Neuankömmlinge zu tun“, sagte Dr. Witt, „vor allem auch vor dem Hintergrund, dass unsere 70 Mitarbeiter in der Urologie mehr als 30 Nationalitäten angehören. Da ist die Flüchtlingsproblematik immer ein Thema gewesen, nicht nur bei unseren Ärzten aus Syrien oder dem Libanon.“

Das vor mehr als zehn Jahren am St.-Antonius-Hospital in Gronau grenzüberschreitend aufgebaute Prostatazentrum hat zuletzt nach eigenen Angaben jährlich 1300 roboterunterstützte Eingriffe vorgenommen, mehr als 8000 in den vergangenen zehn Jahren. Innerhalb weniger Jahre habe es sich zu einem international bekannten Zentrum für die Behandlung von Prostatakrebs entwickelt. Patienten aus der ganzen Welt kommen nach Gronau, um sich von den Spezialisten behandeln zu lassen. Die Gronauer Klinik für Urologie, Kinderurologie und urologische Onkologie gehört zu einem der größten Zentren roboter-assistierter Chirurgie in Europa.

Der achtsitzige Citroen Jumper wird vom Roten Kreuz vornehmlich „im Alltagsgeschäft eingesetzt“, sagte Jürgen Rave während der Übergabe: Logistische Probleme könnten damit deutlich reduziert werden. Der Bus werde in allen neun betreuten Notunterkünften im Westmünsterland eingesetzt. 2000 Flüchtlingsplätze stehen unter der Obhut des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Rave: „Da fallen viele Fahrten für Dinge des alltäglichen Lebens an, aber auch Fahrten zu Ärzten oder Krankenhäusern.“

Normal müssten Land oder Bund für die Transportkosten mit Taxen oder Kleinbussen aufkommen. Viel Geld könne jetzt mit dem neuen Wagen gespart werden, das aus einem auslaufenden Leasingvertrag übernommen worden sei.

www.DRKBorken.de
www.pznw.de

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Beitrag von: Wochenpost
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