Georg Beining - „Cyprinus auratus“Mittwoch, 16. November 2011

Gerog Beining- ";Cyprinus auratus";

Sven Asmuß, Redakteur der Wochenpost, hat die nächste Buchrezension für die Wochenpost verfasst.

Gregor Kotten ist Pressesprecher des Allwetterzoos in Münster und damit auch hin und wieder für die Zooführungen bei Nacht zuständig. Unmittelbar vor einer Führung wird im Amazonasbecken eine Leiche entdeckt. Die Ermittlungen führen Kommissar Jurgeleit, Kotten und seine Freunde immer tiefer in einen zunächst offensichtlichen, später immer abstruseren Fall. Der Tote im Zoo, so stellt sich nach den ersten Ermittlungen heraus, ist Siegfried Schmalfuß, der ein eigentlich normales Leben als Mitarbeiter einer Versicherung zu leben scheint. Warum musste Schmalfuß also sterben? Kotten übernimmt die Rolle des „Chefermittlers“ und trifft sich mit der Witwe. Dabei bekommt er heraus, dass Schmalfuß kurz zuvor auf dem Betriebsfest, das auf den gleichen Tag wie sein 45. Geburtstag fiel, einen Goldfisch geschenkt bekommen hatte. Die Witwe Schmalfuß war strikt gegen das Tier, doch Siggi Schmalfuß setzte sich durch. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellen Kotten, seine Freundin Milla, die befreundeten van Puffelens aus dem benachbarten Bredevoort und Kommissar Jurgeleit Zusammenhänge zu weiteren Todesfällen her. So mussten auch eine Tierärztin sowie der Zoohändler, der den Goldfisch verkauft hatte, sterben. Gregor Kotten ist der Lösung des Falls immer dicht auf den Fersen, bis auf dem Ausflugsschiff „Professor Landois“ auf dem Münsteraner Aasee eine weitere Leiche auftaucht.

Suleyman Webb kommt aus Uganda und hatte einen Termin mit Zoo-Direktor Dr. Uwe Falck. Erst jetzt kommt noch mehr Licht ins Dunkel. Webb und Falck hatten ebenso wie die tote Tierärztin Drohbriefe erhalten, sich nicht weiter für den Schutz bestimmter Tiere einzusetzen, sich aber an diesen Drohungen nicht gestört. Mit dieser Wendung wird der Fall noch ein bisschen verworrener, aber auch spannender.  

Autor Georg Beining lebt als Diplom-Geologe und –Paläontologe im beschaulichen Südlohn. „Cyprinus auratus“ ist sein erster Krimi, der schon allein auf Grund seines Spielortes fesselnd ist. Doch auch die Geschichte, die im Buch erzählt wird, ist ebenso spannend wie komisch. Insgesamt ein gelungenes Debüt.

„Cyprinus auratus“ ist im Schardt Verlag erschienen und kostet in der Taschenbuchausgabe 12,80 €.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Wochenpost
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?