Rute nicht gebrauchtDonnerstag, 08. Dezember 2011

St. Nikolaus, Knecht Ruprecht und das Gefolge in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Nienborg. Am Rednerpult begrüßt Willi Büning die Gäste. Rechts im Bild Bürgermeister Ulrich Helmich, der St. Nikolaus ebenfalls herzlich Willkommen hieß.

Aus Leibeskräften sangen die Kinder der Kindergärten St. Peter und Paul und St. Franziskus „Guter Bischof Nikolaus, komm doch auch in unser Haus“ und begrüßten damit St. Nikolaus und Knecht Ruprecht und das Gefolge in Nienborg. Unterstützt von ihren Erzieherinnen sangen die Kinder von den guten Taten des Heiligen Nikolauses. Der Bischof von Myra in Kleinasien war gütig, menschenfreundlich, hilfsbereit und liebevoll. Er brachte den Hungernden im vierten Jahrhundert Brot und gab den Menschen mit seinem freundlichen Gesicht Hoffnung und Zuversicht. In bewährter Form traf die Nienborger Nikolausgesellschaft in den Wochen vor dem Festtag die Vorbereitungen, die am Samstag  durch Petrus gestört wurden. Der Wettergott meinte es in diesem Jahr nicht so gut mit den Nienborgern. Regen und Wind ließen es nicht zu, dass die Bühne und Zelte auf dem Festplatz hinter der Pfarrkirche St. Peter und Paul aufgebaut wurden. So fanden die Ansprache des Nikolauses und die Lied- und Gedichtvorträge der Kindergartenkinder und das Spielen des Nikolausliedes durch den Musikverein Nienborg im prall gefüllten Gotteshaus statt. Nach dem Empfang an der Schöppinger Straße wurden St. Nikolaus und Knecht Ruprecht von vielen Menschen und dem Musikverein beim Umzug durch den Ort begleitet. Die Sicherung des Nikolausumzuges übernahmen traditionell Ortspolizist PHK Matlik und die Feuerwehr Nienborg. Willi Büning, erster Vorsitzender der Nikolausgesellschaft, freute sich, dass St. Nikolaus und Knecht Ruprecht zum 65. Mal seit Bestehen des Nikolausvereins trotz des bescheidenden Wetters in Nienborg zu Gast waren. Auch für Pater Joy Madassery von der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz war der Nikolausbesuch ein besonderer Tag, konnte er in der Nienborger Kirche einen richtigen Bischof, mit wunderbar leuchtendem Gewand, Bischofsstab und Mitra, begrüßen. In seiner Ansprache hob St. Nikolaus hervor, dass der Nikolausbesuch in Nienborg alljährlich ein Fest für die ganze Familie ist. Gerne nahm er die besungene Einladung der Kindergartenkinder an, sie in ihren Häusern zu besuchen. Nach dem St. Nikolaus viele Hände geschüttelt hatte machte er sich auf den Weg in die Nienborger Haushalte. Mit seinen zahlreichen Helfern hatte er schwere Arbeit zu verrichten. In 20 Bezirken verteilten St. Nikolaus 1100 Tüten an die Kinder, Senioren und Kranken. Bei den lieben Nienborgern musste Knecht Ruprecht seine Rute nicht einsetzen.

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Beitrag von: Wochenpost
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