Mutter und Kind wohlaufMontag, 19. Dezember 2011

RV-Vorsitzender Friedrich Jasper besuchte Melanie Kottemölle.

Die zurückliegenden drei Monate dieses Jahres werden die Stadtlohnerin Melanie Kottemölle und der Nienborger Friedrich Jasper ihr Leben lang nicht vergessen. Auf dem Junioren-Springmeeting vom RV St. Georg Heek-Nienborg wurde Melanie Kottemölle am 25. September Opfer eines Reitunfalls. Auf dem Abreiteplatz auf dem Reitgelände in Heek-Averbeck warf ein Pferd eine Reiterin aus dem Sattel zu Boden und geriet in Panik. Das Tier scheute und galoppierte in Richtung der neuen Reithalle, wo es zuvor im Parcours über die Hindernisse gesprungen war. Im Durchgang zur neuen Halle weilte Melanie Kottemölle als interessierte Zuschauerin und wurde dort von dem Pferd erfasst und umgerannt. Dabei erlitt sie Prellungen und blaue Flecken. Mit dem Rettungshubschrauber wurde sie in die Klinik nach Enschede geflogen. Einige Tage verblieb sie zur Beobachtung im Krankenhaus, da sie zum Unfallzeitpunkt hoch schwanger war. Dass Mutter und Kind knapp drei Monate später wohlauf sind wird beim Besuch von Friedrich Jasper, erster Vorsitzender vom Heeker Reitverein, bei Familie Kottemölle in Stadtlohn besonders deutlich. Die glückliche Mutter hat ihre sieben Woche alte Tochter Maya Kottemölle auf dem Arm, die genau einen Monat nach dem Unfall, am 25. Oktober, das Licht der Welt erblickte. Friedrich Jasper, der seit dem Unfall regelmäßig mit Melanie Kottemölle Kontakt hatte und sich nach ihrem Befinden erkundigte, überreichte Melanie Kottemölle einen großen bunten Blumenstrauß und die Weihnachtsgrüße des Heeker Reitvereins. „Gott sei Dank ist alles glimpflich verlaufen“, ist Friedrich Jasper persönlich froh und glücklich, dass Melanie Kottemölle und ihre süße Tochter den Unfall ohne Folgeerkrankungen überstanden haben. Er verhehlt nicht, dass der Unfall nicht spurlos an ihm vorüber gegangen ist. Sowohl am Unfalltag als auch in den Folgentagen gab es für den Heeker Reitverein und seinem Vorsitzenden nur dieses eine Thema. Umso erfreuter ist er, Mutter und Tochter im gesunden und freudigen Zustand anzutreffen. „Ich hatte Glück im Unglück“, pflichtet Melanie Kottemölle ihm bei und blickt dabei in die Zukunft. Stand sie am Unfalltag auf dem Reitgelände in Heek-Averbeck nur als Zuschauerin auf dem Platz, wird sie im kommenden Jahr wieder selbst als Springreiterin für den RV St. Martin Stadtlohn an den Start gehen. „Dann komme ich wieder nach Heek“, freut sich die Amazone auf ihren nächsten Besuch in der Dinkelgemeinde.

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Beitrag von: Wochenpost
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