Sternsinger in NienborgDienstag, 10. Januar 2012

73 Sternsinger waren in Nienborg unterwegs.

Wie die Heiligen Drei Könige auf der Krippe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zum Jesus Kind im Stall von Bethlehem gehen, um ihm Weihrauch, Myrre und Gold zu bringen, machten sich jetzt 73 Sternsinger in Nienborg auf den Weg, um den Menschen den Segen Gottes in die Häuser zu bringen. Im Aussendungsgottesdienst führte Pater Joy Madassery an, dass die Sternsingeraktion in diesem Jahr unter dem Motto „Klopft an Türen – pocht auf die Rechte der Kinder!“ steht. Die Kinder und Jugendlichen in ihren königlichen Gewändern und mit Kronen auf den Kopf machten sich auf den Weg, damit noch mehr benachteiligte Kinder überall auf der Welt eine bessere Zukunft haben. In der Messe beschrieb Pater Joy das Leben des neunjährigen Ricardo aus Nicaragua, dem diesjährigen Beispielland der Sternsingeraktion. Da seine Eltern dem Alkohol verfallen sind ist Ricardo auf sich allein gestellt. Er bettelt, um sich etwas zu Essen oder zu Essen kaufen zu können. Beim Diebstahl einer Colaflasche von einem Getränkefahrzeug wird er erwischt. Der LKW-Fahrer hat ein Einsehen mit ihm und bringt ihn in ein Kinderheim, das mit Spendengeldern der Sternsingeraktion betrieben wird. Hieran wird deutlich, dass mit den Gaben der Sternsinger den Kindern in den armen Ländern ein Zuhause geschaffen werden kann. „Sich dafür einzusetzen, dass Kinder, die heute Am Rand leben, ihr Rechte verwirklichen können, ist die Mission der Sternsinger“, dankte Pater Joy den Sternsinger für ihren vorbildlichen Einsatz und forderte sie auf, an den Türen der Menschen und damit an die Herzen der Menschen zu klopfen. Für Pater Joy war es ein große Freude, während des Hochamtes Tim Schwietering in die Gemeinschaft der Messdiener aufzunehmen. Nach dem sich die Sternsinger im Pfarrheim mit Kakao und Brötchen gestärkt hatten machten sie sich trotz regnerischem Wetter voller Freude und Begeisterung auf den Weg zu den Menschen. Sie sangen Lieder von dem Stern, der sie führte und trugen Gedichte vor. Mit geweihter Kreide schrieben sie „Christus Mansionem Benediktas – Christus segne dieses Haus“ an die Häuserwände. Damit machen sie sichtbar, dass der Segen Gottes sich ausbreitet und die Menschen werden das ganze Jahr daran erinnern, dass sie Gesegnete Gottes sind.

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Beitrag von: Wochenpost
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