Trinkwasserprojekt erfolgreich abgeschlossenDienstag, 16. Mai 2017

Die Erfahrungen wird den Teilnehmern niemand mehr nehmen können.

Ein echter Erfolg für die Hilfsorganisation aus Vreden: Während ihrer zehntägigen Reise konnten die Vereinsmitglieder Anna Nienhaus, Andreas Nünning, Walbert Laurich, Marco Bennink und Jens Isler das Trinkwasserprojekt im Dorf Pavda, Westindien, erfolgreich abschließen.

Zunächst hatte das Team jedoch mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen, denn die Wasseraufbereitungsanlage wurde später angeliefert als geplant und wies einige Transportschäden auf. „Die Reparaturen haben uns ganz schön aufgehalten. Die Zeit war ohnehin knapp und es war sehr heiß. Das ging dann schon an die Substanz“, erinnert sich Vereinsgründer Andreas Nünning. „Aber jeder hat sich eingebracht und auch die Einheimischen haben uns super unterstützt. Das war echtes Teamwork!“ Und so gelang es den Vredenern die Aufbereitungsanlage erfolgreich zu installieren und das Dorf Pavda in Zukunft mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Die Dorfbewohner bedankten sich mit einem traditionellen indischen Fest. Gemeinsam mit allen Beteiligten wurde die neue Trinkwasseranlage so offiziell eingeweiht. Für die deutschen Gäste eine echte Überraschung: „Wir wussten gar nichts davon und waren total überrascht“, sagt Nünning. „Aber es war natürlich schön, in die vielen dankbaren Gesichter zu blicken. Nach einer so langen und anstrengenden Zeit, ein richtig cooler Moment!“

Zu Beginn der Reise blieb das Team einige Tage in Mumbai um potentielle neue Projektpartner zu treffen. Organisationen, die obdachlose Kinder auf der Straße unterrichten oder junge Mädchen aus der Zwangsprostitution befreien, lieferten einen Einblick in ihre Arbeit: „Wir waren an Orten, da wären wir sonst niemals hingekommen“, berichtet Nünning. „Zu hören was diese Kinder erleben und sie dann zu treffen, das war eine total krasse Erfahrung. Diese Eindrücke mussten wir erst mal verarbeiten, aber sie motivieren uns auch hier weiter aktiv zu werden.“

Aus den Bildern, die Kameramann Jens Isler während der Reise aufgenommen hat, wird in den kommenden Monaten ein Dokumentarfilm über die Arbeit von Little Big World e.V. entstehen.

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Beitrag von: Wochenpost
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