Kirmes wirft Schatten vorausMontag, 08. Mai 2017

Die Weichen sind gestellt, die Tage bis zur Kirmes können gezählt werden.

Am 13. April bereits konnten der Leiter der Fachabteilung „Bürgerbüro und Ordnung“, Jürgen Depenbrock sowie Marktmeister Klaus Ahler die Verantwortlichen des Schaustellerverbandes Münsterland im Vredener Rathaus begrüßen. Zu diesem Austausch im Rahmen des sog. traditionellen „Schaustellerfrühstücks“ lädt die Stadt Vreden jährlich ein, um sowohl einen Rückblick auf die vergangene, aber auch einen Ausblick auf die kommende Kirmes zu werfen.

Regelmäßig werden hierbei unter anderem die gemeinsamen Werbemaßnahmen für das größte Volksfest im Altkreis Ahaus abgestimmt sowie auch Möglichkeiten zur Förderung des Erreichungsgrades im regionalen und überregionalen Bereich durchdacht. Natürlich spielen hier die sozialen Netzwerke eine immer größer werdende Rolle. Nichts desto trotz zählt man aber nach wie vor auch auf alt und bewährt: Fester Bestandteil bleiben die vor der Kirmes verlosten „Bummeltüten“ sowie die in jedem Jahr heiß begehrten Kirmesbuttons – wahre Sammlerstücke. Wie in den letzten Jahren, wird zur Herstellung der Buttons auch in diesem Jahr wieder auf das Haus Früchting zurückgegriffen.

Mittlerweile etabliert hat sich auch die erstmalig in 2014 eingeführte Backstagetour. Bei dieser wirft ein ausgewählter Teilnehmerkreis bereits vor dem Kirmesgeschehen einen Blick hinter die Kulissen des Schaustellergewerbes: Wie werden gebrannte Mandeln hergestellt? Wie laufen Transport und Aufbau eines Fahrgeschäftes ab? Wie funktioniert ein Fahrgeschäft überhaupt? Hier können die Teilnehmer in das Leben eines Schaustellers „hineinschnuppern“ und auch auf mitunter ungewöhnliche Fragen Antworten finden. Weiterhin wird sich die Stadt Vreden auch in Sachen Jugendschutz engagieren: Mittlerweile fester Bestandteil sind die sog. „Jugendschutz-Armbändchen“, die eine einfache Alterskontrolle an den Kirmestagen ermöglichen. Hier wird man wieder den Kontakt zur Ausbildungsakademie der Firma Laudert aufsuchen, die bereits in den vergangenen Jahren kreative Arbeit u.a. beim Design dieser Armbändchen geleistet hat.

Wie im Vorjahr wird ca. einen Monat vorher bereits an den verschiedenen Ortseingängen aber auch Traversen mit entsprechenden Tafeln und Bannern unsere Kirmes „eingeläutet“, so dass Gäste von Nah und Fern, aber auch die Schausteller aus dem ganzen Bundesgebiet herzlichst begrüßt werden. Am Rathaus werden wieder entsprechende Fahnen gehisst.

Im puncto Sicherheit wird das Konzept Jahr für Jahr fortgeschrieben, um einen optimalen Verlauf der Vredener Kirmes zu gewährleisten. Bei der Frage, welche Fahrgeschäfte kommen, hält sich die Stadt Vreden traditionell bis vor der Kirmes gegenüber der Öffentlichkeit verschlossen. „Man kann aber schon jetzt sagen, dass es einen interessanten Fahrgeschäftemix für Jung und Alt mit spannenden Neuheiten geben wird.“, so Marktmeister Klaus Ahler. Was aber an dieser Stelle schon verraten werden kann: Es geht dieses Jahr hoch hinaus, denn seit letztmalig 2010 wird es auf der Vredener Kirmes wieder ein Riesenrad geben. Das Jupiter-Rad der Schausteller Barth & Kipp aus Bonn hat seine Teilnahme zugesagt, so dass die Besucher sich schon mal auf einen Ausblick über Vreden auf rund 50 Meter freuen können.

Das sich die ganze Arbeit auch lohnt, beweist die jährlich wiederkehrende Identifikation der Besucher -nicht nur der Vredener- mit unserer Kirmes, so reflektiert auch Klaus Ahler: „Das über Jahre hohe Besucheraufkommen einerseits, sowie die hohe Anzahl der eingegangenen Standplatzbewerbungen andererseits unterstreichen den Stellenwert der Vredener Kirmes in der Region“. Es dauert zwar noch ein bisschen, aber wie heißt es so schön: „Nach der Kirmes ist vor der Kirmes“ - der Countdown läuft!

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Beitrag von: Wochenpost
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