Bruder Hubert Müller wird EhrenmitgliedDienstag, 09. Mai 2017

Auf der Jahreshauptversammlung des Freun-deskreises Barockkirche Zwillbrock und der „Stichting Grenzen verbinden“ am Sonntag nach Ostern wurde Bruder Hubert Müller ein-stimmig zum Ehrenmitglied der Vereinigungen gewählt.

Auf der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Barockkirche Zwillbrock und der „Stichting Grenzen verbinden“ am Sonntag nach Ostern wurde Bruder Hubert Müller einstimmig zum Ehrenmitglied der Vereinigungen gewählt. Bruder Hubert Müller war bis zum Ende des vergangenen Jahres über zwanzig Jahre für Zwillbrock und besonders für die Barockkirche aktiv gewesen.

Frits J.A. Oostrik, der Vorsitzende des deutschen Freundeskreises und der niederländischen Stiftung, betonte, dass der Weggang von Br. Hubert eine große Lücke hinterlassen habe: „Er ist der Dreh- und Angelpunkt in Zwillbrock gewesen.“ Zum neuen Vorstandsmitglied wurde Pfarrer Guido Wachtel gewählt. Die Wahl war Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Pfarrgemeinde St. Georg und den Zwillbrocker Vereinigungen. Das gemeinsame Ziel, so der Vorsitzende Oostrik in seinem Bericht, sei es, die Barockkirche mit ihren spirituellen und kulturellen Angeboten als außergewöhnliche Kirche im Westmünsterland und als kulturhistorisches Zeugnis für eine breite Öffentlichkeit weiterhin zur Geltung zu bringen.

Bei der Versammlung wurden auch erste Ergebnisse der Ausgrabungen des Heimat- und Altertumsvereins Vreden in einem ehemaligen Brunnen des Klosters vorgestellt. Der Brunnen war ungefähr auf das Jahr 1650 datiert worden. Bei den Ausgrabungen, die im vergangenen Sommer begonnen haben, konnten bereits vielfältige Fundstücke aus dem alltäglichen Leben im klösterlichen Haushalt geborgen werden. Darunter befand sich auch ein vollständig erhaltener sogenannter Bartmannskrug, der vom 16. bis 18. Jahrhundert sehr populär und häufig in den Haushalten eingesetzt war. Guido Leeck, der Vorsitzende des Heimat- und Altertumsvereins Vreden, stellte die Fundstücke mit den Worten „Zwillbrock hat einen Boden voll Geschichte“ vor.

Perspektiven für die Barockkirche ergeben sich nach den Worten von Pfarrer Guido Wachtel dadurch, dass indische Karmeliten beabsichtigen, im Herbst dieses Jahres in Zwillbrock eine neue Niederlassung zu gründen. Pfarrer Wachtel würde es begrüßen, wenn im Oktober anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung der Barockkirche die Ordensniederlassung stattfinden könnte.

Aus Anlass des Jubiläums soll im Oktober 2017 auch ein dreidimensionales Bronzemodell der früheren Klosteranlage aufgestellt werden, wie Frits J.A. Oostrik und Guido Leeck berichteten. Dieses Modell soll den Zustand des Ortes im Jahre 1788 zeigen. Damals hatte der Klosterkonvent einen Landvermesser beauftragt, das Klostereigentum zu erfassen. Daher liegen heute noch Pläne mit vielen plastischen Einzelheiten aus der damaligen Zeit vor. Ein Text mit der Chronologie der Klostergeschichte solle zweisprachig in Deutsch und niederländisch eingefügt werden. 

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Beitrag von: Wochenpost
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