Physikunterricht live mit AugenpraxisDienstag, 23. Mai 2017

Die Schüler testen eifrig mit Simulationsbrillen, wie man sieht, wenn man an einem Grauen Star erkrankt ist.

In den letzten Wochen hatten sich Schulklassen der Herta-Lebenstein-Realschule in Stadtlohn im Physikunterricht  mit dem Thema „Auge und Wahrnehmung“ beschäftigt. Dass ein Auge vergleichbar mit einem konventionellen Fotoapparat ist, hatte die Schüler bereits erstaunt. Um den Praxisbezug zu vertiefen, wandte sich Physiklehrer Manfred Schlosshan an das Augen-Zentrum-Nordwest mit der Frage, eine praktische Schulstunde zum Auge für die Klassen zu unterstützen.

Spontan erklärte sich der Arzt Philip Al-Romhein aus der Augenpraxis Ahaus bereit. So entstand eine lebhafte Unterrichtsstunde, in der Al-Romhein Einblicke gab, was, wie und wieso beim Besuch einer Augenarztpraxis alles untersucht wird.  Großes Interesse fand dann auch der Aufbau der Sehbahn, d.h. wie das, was wir sehen, in unserem Gehirn weiterverarbeitet wird. Wenn zum Beispiel im Rahmen eines Schlaganfalles die Sehgrube im Gehirn betroffen ist, kann der Erkrankte zwar eine Kuchengabel sehen, aber nichts mit ihr anfangen. Am Ende wurden auch die Berufsbilder wie Medizinische Fachangestellte, Optiker, Orthoptistin und Arzt erläutert, die in einer Augenpraxis tätig sind. Sowohl die Herta-Lebenstein-Realschule als auch das Augen-Zentrum-Nordwest sind sich einig, dass diese Kooperation wiederholt werden sollte.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Delicious Facebook Twitter Google Kledy LinkArena Mister Wong MySpace OneView StudiVZ Webnews Yahoo Yigg
Beitrag von: Wochenpost
Zurück

Einen Kommentar schreiben



Bitte geben Sie die Buchstabenreihe im unteren Bild in das Textfeld über dem Absenden-Button ein.





Es sind noch keine Leserkommentare vorhanden, warum schreiben Sie nicht den ersten?
Wochenpost Online - Physikunterricht live mit Augenpraxis