IT-Wirtschaft ist Zukunftsbranche im Kreis BorkenDonnerstag, 20. April 2017

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der WFG mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Dr. Kai Zwicker (3.v.r.), Mitarbeitern der WFG und Gästen auf dem d.velop Campus in Gescher.

Der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) traf sich zur 137. Sitzung jetzt bei der d.velop AG in Gescher. Der turnusgemäßen Sitzung ging eine Betriebsbesichtigung voran. In seiner Begrüßung stellte der Vorstandsvorsitzende Christoph Pliete die d.velop AG vor und betonte rückblickend, dass die Gründung des Unternehmens im Jahr 1992 auch mit Hilfe der WFG erfolgt sei.

Die d.velop Gruppe mit Hauptsitz in Gescher entwickelt und vermarktet Software, die dokumentenbasierte Geschäfts- und Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Organisationen digitalisiert und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Derzeit elf Tochtergesellschaften und Beteiligungen bilden zusammen mit der d.velop AG die d.velop Gruppe. Rund um den Stammsitz in Gescher hat d.velop den d.velop Campus geschaffen, an dem sich bereits weitere IT-Unternehmen angesiedelt haben.

Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Mitglieder des Aufsichtsrates auch einen Einblick in die Räumlichkeiten der auf dem Campus angesiedelten und von der WFG betreuten Gründerschmiede Gescher verschaffen. Der Standort ist insofern ideal, als dass sich der Campus mit den unterschiedlichen jungen und dynamisch wachsenden Unternehmen zu einem Innovationszentrum der kurzen Wege entwickelt hat. Eine vollständige Infrastruktur mit gemeinschaftlicher Nutzungsmöglichkeit von Restaurant, Erholungsflächen und Gesundheitsförderung machen den Campus zu einem Arbeitsraum der Zukunft, der viele Synergieeffekte bietet. Der WFG-Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Dr. Kai Zwicker zeige sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und dem dynamischen Wachstum der Firma und dankte Pliete für die interessanten Einblicke.

In der nachfolgenden Aufsichtsratsitzung stellte Inken Steinhauser (WFG) den aktuellen Stand zum Breitbandausbau im Kreis Borken vor. Ein Großteil der Kommunen nutzt aktuell die unterschiedlichen Förderprogramme des Landes NRW sowie des Bundes. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten auch einen detaillierten Einblick in die Gründerschmiede der WFG. Die Gründerschmiede Gescher ist eine von insgesamt fünf miteinander vernetzten Gründerschmieden im Münsterland und der Stadt Münster im Rahmen des münsterlandweiten Projektes Gründergeist@Münsterland unter Federführung des Münsterland e.V., in der Gründungswillige sechs Monate lang professionell begleitet werden. WFG-Gründungsberaterin Ulrike Wegener und Projektleiterin Andrea Severiens hatten mit Björn Poleschner einen Existenzgründer eingeladen, der als Teilnehmer aus erster Hand von seinen Erfahrungen mit der Gründerschmiede berichten konnte und sich bereits als Fotograf selbständig gemacht hat. Abschließend berichtete WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider über ausgewählte aktuelle Projekte der WFG.

Abgerundet wurde die Sitzung des Aufsichtsrates durch einen Vortrag von Hermann-Josef Raatgering. Herr Raatgering hat in seinen 31 Jahren als Innovationsberater der WFG unzählige Firmen im Kreis Borken bei der Realisierung ihrer Innovationsvorhaben begleitet. So war er unter anderem auch beteiligt, als sich die d.velop-Gründer Christoph Pliete und Thilo Gukelberger vor 25 Jahren mit ihrer innovativen Idee im Softwarebereich selbständig machten.

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Beitrag von: Wochenpost
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