Aus dem fernen Peru hat eine Schülergruppe jetzt dem Ahauser Bürgermeister einen Besuch abgestattet: Felix Büter begrüßte die acht jungen südamerikanischen Gäste und ihre Lehrerin, die derzeit für rund acht Wochen im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Canisiusschule in Deutschland verweilen.
Als klares Zeichen dafür, dass „die Welt weiter zusammenwächst“, wertete Felix Büter die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler aus Peru die weite Reise nach Europa angetreten sind, um hier Menschen und Gepflogenheiten kennenzulernen. Der Bürgermeister verwies darauf, dass auch in Zeiten der Globalisierung und des Internets der direkte Kontakt zwischen den Menschen immer noch am wichtigsten sei.
Auf die Gäste, die aus der Nähe der peruanischen Hauptstadt Lima kommen, wartet in Deutschland ein umfassendes Programm. Gewöhnen müssen sie sich derweil noch an die Temperaturen, wie der Leiter der Canisiusschule, Ulrich Walters, am Rande des Empfangs im Rathaus verriet: In Peru ist derzeit Sommer, und in Lima herrschen Temperaturen von aktuell rund 36 Grad.
Auf für peruanische Verhältnisse winterliche 20 Grad müssen sich die Ahauser Schüler einstellen, die dann im Sommer zum Gegenbesuch in den Andenstaat reisen.